Gemeinsamer Workshop mit SiKoMi auf der Fachtagung Katastrophenvorsorge

Im Rahmen der Fachtagung Katastrophenvorsorge, die am 28./29. Oktober 2019 in Berlin stattfand, bot das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mit der Bergischen Universität Wuppertal, welche das ebenfalls vom BMBF-geförderte Forschungsprojekt „Sicherheitskooperationen und Migration (SiKoMi) leitet, einen gemeinsamen Workshop mit dem Titel „Kooperation und Wissensmanagement am Beispiel der Flüchtlingslage 2015/16“ an. In Kleingruppen wurden hier die Themen „Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteuren und Akteuren der gesundheitlichen Versorgung“ sowie „Bedarfe und Anforderungen an ein Wissensmanagement für Einsatzkräfte“ diskutiert. Die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren im Rahmen der Flüchtlingssituation 2015/16 war für das DRK sowie andere Hilfsorganisationen, trotz der damit einhergehenden Herausforderungen (z.B. hinsichtlich organisationspezifischer Hierarchien, Abläufe), aufgrund der Vielzahl der anfallenden Aufgaben sehr hilfreich und auch notwendig. Darüber hinaus konnte die Zusammenarbeit mit diesen mancherorts dazu beitragen, Vorurteile gegenüber Flüchtlingen abzubauen und dadurch mehr Verständnis für die Situation zu schaffen.

Die Diskussionen haben zudem gezeigt, dass sowohl für gelingende Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen und sonstigen Akteuren, als auch für gelingendes (interorganisationales) Wissensmanagement klare AnsprechpartnerInnen/Kommunikation und kontinuierliche Vernetzung, nicht nur in Krisenzeiten, nötig sind. Wissen und Strukturen aus der Flüchtlingshilfe gilt es weiter aufzuarbeiten, um sie für zukünftige Einsätze nutzbar zu machen.

Quelle: DRK 2019
Workshop mit SiKoMi